30.09.2015

Drivers Club Reise 2015 nach Malaga

Die diesjährige Cat Drivers Club Reise führte eine bunt gemischte Gruppe aus 45 Teilnehmern vom 3. bis 6. September 2015 an die Sonne Südspaniens nach Malaga. Am Tag unserer Ankunft genossen wir die Annehmlichkeiten des Hotels und des Ferienortes Torremolinos sowie ein gemütliches, gemeinsames Nachtessen.
Der Freitag war aber der Grund unserer Reise: nach einem ausgiebigen Frühstück mit herrlichem Sonnenaufgang über dem Meer fuhr uns der Reisebus etwas ins Hinterland zum Caterpillar Vorführ-  und Schulungszentrum (http://www.cat.com/de_DE/support/operations/operator-training1/learning-centers/malaga.html).
Auf dem über 106 Hektar grossen Caterpillar-Gelände liessen wir uns von der Cat Maschinen-Show in ihren Bann ziehen: Ganz im Zeichen des Mottos „Jeder Liter Kraftstoff zählt!“ führten im ersten Teil die Radlader 950M bis 988K die effizientesten Ladetechniken auf die passenden Dumper vom 745C bis 775G vor. Danach zeigten die Bagger 345 bis 390D weitere Ladebeispiele aber auch den schnellen Wechsel von Schaufel auf Reisszahn zum Material aufreissen und wieder zurück. Auch Maschinen, welche in der Schweiz selten oder gar nicht im Einsatz sind, konnten in Aktion beobachtet werden, dazu gehören der Kettendozer, der Raddozer 824K, die Motorgrader 140K und 14M, der Scraper 621K und 623K und die Baggerlader. Die beiden Cat Wasserwagen mit einem 50‘000Liter Tank auf einem 773G Muldenkipper, bzw. einem 23‘000 Liter Tank auf dem 730 verhinderten, dass die Vorführung im Staub verschwand.
Besonders beeindruckend war der Bremstest des Cat Muldenkippers 777G welcher mit 100 Tonnen Nutzlast und einem Gesamtgewicht von 181 Tonnen bei 30km/h innerhalb einer Fahrzeuglänge zum Stillstand kam, aber auch wie voll beladene Radlader und Muldenkipper die 15%ige Steigung mit kurzem Zwischenstopp ohne Probleme bewältigten. Nach eineinhalb äusserst kurzweiligen Stunden erfrischten wir uns bei Kaffee, Kuchen und Früchten beim Kundeninnovationscenter, wo auch noch verschiedene Kundendienstprodukte ausgestellt waren.
Nach der Pause ging die Vorführung weiter mit den Raupenbagger von 8 bis 40 Tonnen, den Walzenzügen 7 bis 16 Tonnen und Vibrationswalzen, den Radlader 7 bis 16 Tonnen, Mobil- und Minibagger, den Kompakt- und Deltalader, den Telehandler und dem Materialumschlagbagger MH3022, welcher dem Bär in der Badewanne die Badeente reichte.
Das abschliessende, überwältigende Highlight der Vorführung zeigte den „Malaga Big Push“ : ein D6T, ein D7E, ein D8T, ein D9T und ein D11T, d.h. 270 Tonnen Stahl mit Total 2130PS schieben insgesamt 500 Tonnen Erdreich den Hügel herunter. – WOW!
Die vielen Eindrücke konnten beim Mittagessen im Restaurant auf der Caterpillar Finca geteilt und besprochen werden. Nach einem kurzen Abstecher in den kleinen Cat-Shop in Torremolinos brachte der Bus unsere Gruppe zurück zum Hotel.

Am Samstag stand ein fakultativer Ausflug nach Gibraltar, der englischen Exklave an der Südspitze der Iberischen Halbinsel. Der spanische Bus entliess unsere Gruppe vor der Grenze. Diese und das gleich anschliessende Rollfeld des Gibraltar Flughafens überquerten wir auf der Winston Churchill Avenue zu Fuss. Zwei Minireisebusse nahmen uns danach auf und fuhren uns durch die Nadelöhrstrassen zu den Sehenswürdigkeiten: zur Saint Michaels Höhle, welche im 2. Weltkrieg als Lazarett und heute als Konzertsaal dient, zur 100 Tonnen Kanone, von welchen es nur vier Stück gab, zwei für die Verteidigung Gibraltars und zwei für die Verteidigung Maltas, zum Affenfelsen im oberen Naturschutzgebiet und zum Europa Point Leuchtturm auf der südlichsten Spitze. Nach zwei Stunden verliessen wir die 6.5 Quadratkilometer grosse Kronkolonie wieder, mit dem Eindruck einen kurzen Abstecher nach Grossbritannien gemacht zu haben, einzig ohne Linksverkehr.
Das Mittagessen genossen wir gemeinsam direkt an einem der mondänsten Yachthäfen der Welt, Puerto Banus, sechs Kilometer südwestlich von Marbella. 70-Meter-Yachten reihen sich hier genauso wie Luxusboutiquen aneinander.  Bis zu 500‘000 Franken kostet ein Bootsliegeplatz hier. Kein Problem für die vielen Ölscheichs aus dem Nahen Osten, wie beispielsweise den König von Saudi-Arabien, der hier mehrere Yachten liegen hat. Die dazu passenden vierrädrigen Untersätze von Aston Martin, Bentley über Ferrari, Porsche bis Hummer und Mercedes defilierten zusammen mit teuer gekleideten Damen und Massen von Touristen durch das schmale Hafensträsschen „Calle Ribera“.
Fürs Nachtessen im El Botijo nahmen wir spanische Sitten an und trafen uns erst um 21 Uhr. Hier sprechen Bilder mehr als Worte.
Nach diesen vielen Erlebnissen, entschlossen wir uns, die Stadtführung Malaga auf Mittag zu verschieben und am Sonntagmorgen noch etwas auszuruhen. Die Stadttour führte uns zur Kathedrale von Malaga, vorbei am Picasso-Museum, Geburtshaus von Pablo Picasso, zur Alcazaba, dem maurischen Palast und zum Aussichtspunkt des Gibralfaro direkt über der Stierkampfarena mit toller Aussicht über die Stadt. Die letzten Stunden in Malaga genoss jeder individuell, bevor der Bus uns zum Flughafen zurück brachte.

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